Bewegungsdurchschnitte verstehen
Einfache Bewegungsdurchschnitte (SMA)
Der einfache Bewegungsdurchschnitt ist der Grundstein der technischen Analyse. Er berechnet den durchschnittlichen Schlusskurs über einen bestimmten Zeitraum – beispielsweise die letzten 20 oder 50 Tage. Dies glättet Preisschwankungen und macht es einfacher, den übergeordneten Trend zu erkennen.
Kurse über dem SMA deuten auf Aufwärtstrends hin, während Kurse darunter auf Abwärtstrends hindeuten. Viele Anfänger verwenden Kurven-Crossover – wenn ein schnellerer Durchschnitt einen langsameren kreuzt – als Handelssignale.
Exponentielle Bewegungsdurchschnitte (EMA)
EMAs gewichten aktuelle Preise stärker als ältere Daten. Dies macht sie reaktionsschneller auf Preisveränderungen als einfache Durchschnitte. Für kurzfristige Handel bevorzugen viele Trader EMAs, da sie schneller auf Marktveränderungen reagieren.
Ein häufiges System verbindet eine schnelle EMA (12 Perioden) mit einer langsamen EMA (26 Perioden). Die Distanz zwischen diesen Linien kann auf die Stärke eines Trends hindeuten.